Freitag, 16. Dezember 2011

Es geht weiter

Nach ein paar grundlegenden Änderungen in meinem Leben, will ich mich langsam wieder auf meinen Blog konzentrieren. Daher eine kleine Bildergeschichte der vergangenen Zeit:

Nach ein paar Paddelschlägen in schwedischen Gewässern bei bestem Wetter....
 ...unter wunderschönem Nachthimmel....
 konnte ich die Alpkit Numo Isoliermatte testen.
 Am Kölner Rheinufer sammelt sich die Welt...
 und auch ein kleiner Stammtisch zum Overnighter mit englischem Frühstück.
Sobald das selbstgenähte Portemonnaie einmal geöffnet wird,...
 ...ist es auch schon wieder leer...
 ...denn neue Wanderschuhe mussten her.
 Meine ersten Schuhe ohne GTX müssen natürlich vorbereitet werden...
...auf neue Schritte, auf neue "Wege"...
 ...die ein paar ODSler auf einem Forumstreffen geschaffen haben.
 Ein schwebender Kocher wartet auf...
 ...neue gefüllte Töpfe, mit diversen Kleinigkeiten.
 Und wenn das Wasser dann kocht, kann der Tee aus der Tasse mit Filz-Cozy genossen werden...
 ...und all' diese Erlebnisse fängt die neue Sony Kamera ein.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ü1K-Küche

Passend zu den heute eingetroffenen Outdoorseiten.net-Aufnähern möchte ich euch kurz meine Ü1K-Küche vorstellen. Ü1K-Küche? Richtig diese extrem komfortable Küche wiegt mit 1194 Gramm nämlich über einem Kilogramm.
Im Vergleich mit einer 220g Kartusche sieht man aber, dass sich alles recht gut in einander verstauen lässt.
Das Gewicht/der Inhalt gliedert sich wie folgt auf:

Windschutz oben&unten 316g, Duosal 1L 184g, Alutopf 0,7L 61g, Duosalpfanne 185g, Potcozy für 1L-Topf 25g, Gasbrenner 173g, Zange 33g, Spork nur Löffel 7g, Gabel 9g, Olivenholzopinel No.6 30g, Holzspachtel 15g, Schneebesen 33g, Essstäbchen 22g, Feuerstarter 26g, Schrubbschwamm und ein Stück Stahlwolle 6g, Handtuch 30g, Packsack Brenner 10g, Packsack gesamt 10g und der Gurt 19g.
Die Basis ist also der kleine Trangia mit Gaseinsatz und durch einige zusätzliche Dinge auf extremes Koch- und nicht nur Wassererhitz-vergnügen getrimmt.
Komplett (also inkl. Opinel, Feuerstarter, Brenner etc.) zusammen kostete mich dieses Setup etwa 65€ da, einiges echte Schnäppchen oder auch gebraucht war.
Als kleiner Gourmet schleppe ich das alles gerne und erfreue mich immer wieder neidischer Blicke beim Brutzeln feiner Speisen.

Donnerstag, 28. April 2011

SL3-2/3-MYOG-INNER TENT PART IV

Es ist endlich soweit. Dies ist der vierte und finale Teil der Reihe zum MYOG-Innenzelt für das SL3.

Zig Stunden nähen, einige Wochen warten auf Material und immer wieder neue Überlegungen machen sind nun vorbei. Denn ich wüsste im Moment nichts mehr, was ich gern noch anders hätte =)
Ohne Khyals Vorlage und vorallem den Nähkünsten meiner Mutter wäre es allerdings nie so toll geworden. Danke!

 Hier also ein paar Photos:
(drauf klicken zum Vergrößern)


Ein großer Abstand zum Aussenzelt hat den Sinn, dass wenn das Zelt tiefer abgespannt ist, die beiden Zelthäute sich nicht berühren.



Man kann den gelben Zeltstoff an der Doppeltüre zur Seite raffen und hat so eine bessere Belüftung und natürlich einen besseren Ausblick. Geschlossen ist es dann wärmer, wenn es sein muss.




 Je nach dem wie/wo man in das Innenzelt krabbeln möchte, kann man entweder nur links oder nur rechts die Türe öffnen....





....oder eben auch einfach beide komplett öffneen.



Mein Hauptanlass für ein selbst gemachtes Innenzelt war vor allem die entstehende Apsis, in der ich nicht nur nasse und schmutzige Sachen lagern kann, sondern auch mal bei Regen kochen oder ähnliches.





Da der Innenzeltstoff sich deutlich dehnt wird dieser an dem hinteren Streifen mit Ring und Knebel am Aussenzelt fixiert.
Hier sind die oberen beiden Knebel die dem Innenzelt mehr Raum geben und unten der Knebel welcher die Bodenwanne nach oben hält. Davon gib es vier Stück, nur ganz vorne sind keine vorhanden.














Von links nach rechts: Aussenzelt, Mittelstange, Myog-Innenzelt, Heringe.
Das Gewicht des Aussenzelts liegt nun inkl. Packsack, Schnüre und Karabiner bei 724 Gramm, des Innenzelts inkl. Packsack und Schnüren bei 827 Gramm.
Dazu kommen noch der Tour angepasste Heringe. Die Mittelstange bleibt daheim, da ich stattdessen meine Trekkingstöcke nutze.
Also etwa 1,6Kg auf Tour (für einen massig Platz/zwei Personen gemütlich - eingeschränkt Wintertauglich) ist für mich völlig in Ordnung.

Sonntag, 24. April 2011

Noch ein kleiner Ostercache

Ganz spontan vor Sonnenuntergang haben Timo und ich noch schnell n kleinen, einstündigen Geocache gemacht. Hier ein paar Photos:
 Selbst zu einem T2-Cache ist richtiges Schuhwerk angesagt, denn mit Gartenschuhen klappt das nicht so wirklich. Also habe ich kurzerhand auf Barfuß gesetzt.
 Während ich die Sonne genossen habe, durfte Timo ein wenig Kopfrechnen.
Die Frage: Wann wurde dieses Haus gebaut?... Richtig!
 Und wieder eine Station gefunden, Timo schreibt und rechnet, ich betrachte meine Füße...
 Wenn der eine Weg im Wald so aussieht,....
 ....und auf der anderen Seite so, wieso steht dann da ein Haus mit Garage (!!!) mitten im Wald?
 Und der kleine Freund ist in den Cache gewandert,...
 ,...denn wir waren erfolgreich =) und haben ein "found it" loggen können.
Grade noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang.
 Und auch die knapp 4km barfuß hab ich gut überlebt, auch wenn die letzten Hundert Meter etwas "prickelnd" waren.

Frohe Ostern!


Bunte Eier, Frühlingslüfte,
Sonnenschein und Bratendüfte;
heiterer Sinn und Festtagsfrieden ....
alles das, sei euch beschieden!
unbekannt

Ein Sonntag, wie er im Buche steht. Bienen surren um die ersten Blüten herum, die Sonne und strahlende Kinderaugen erwärmen einen, und hier und dort, mitten im Garten eine kleine Aufmerksamkeit (eine neue Kupilika 21).

An solch einem Tag, wie dem heutigen muss ich natürlich auch einen rießen Gruß und Kuss an meinen Hasen auf Isle of Man senden. Ich vermisse dich sehr und freue mich jetzt schon, dich in 68 Tagen wieder in meine Arme schließen zu dürfen.

Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest, viel Freude und vor allem Gesundheit für die nächste Zeit.

Euer Ove

Erste "Outdoor"-Vorbereitungen

Diesen Sommer geht es endlich wieder auf Jugendfreizeit! Mit 33 Teilnehmern fahren wir acht Betreuer für 16 Tage nach Mittelschweden, um unter dem Thema "Nachhaltigkeit" den Jugendlichen die Natur und das etwas verloren gegangene Leben draußen näher zu bringen. Nach einigen Indoor-Planungen, -Besprechungen und -Veranstaltungen, haben wir letztes Wochenende ein paar Großgruppenzelte aus dem Keller gehieft, die einem jeden UL-Freund die Tränen in die Augen getrieben hätten.
Die drei Monster wurden für das bevorstehende Vortreffen an der Bevertalsperre gesichtet und besonders gelüftet. Die Jurten haben wir uns erspart auszubauen, das wird schon passen.

An diesem Vorbereitungstreffen werden wir einen ersten Crash-Kurs ins Paddeln mit Kanadiern geben, uns das erste mal Kennenlernen und Regeln für die Freizeit aufstellen.

Natürlich wird auf einer Jugendfreizeit auch gemeinsam gekocht, und wie man hier sieht, sind wir bekloppten Pädagogen immer für einen Spaß zu haben ;-)

Denn sobald schon auch nur testweise Zelte aufgebaut werden, so kommen wir natürlich auch nicht drum herum einfach direkt zu zelten....
Also schnell was in der Küche gezaubert, Grill angeschmissen und das wunderbare Aprilwetter genießen.


Nachts am gemütlichen Lagerfeuer noch ein paar Geschichten erzählen und einige runden "Black Stories" spielen und dann auch schon glücklich in die Schlafsäcke krabbeln.
Die Nächte sind im moment zwar noch etwas lau, aber in einem warmen, dicken und vor allem frisch gewaschenem Daunenschlafsack schlummert man doch auch dann wie auf Wolke 7.

Während Markus und Timo eines der acht, extra für die Mehrtageskanutouren neu gekaufen, Zelte getestet haben, genoß ich das großzügige Platzangebot meines SL3s ganz für mich allein.

Denn erst später ist mir bewusst geworden, dass ich die Ausrüstung nicht auf dem Buckel tragen musste, und mir noch mehr Luxus hätte mitnehmen können,...

Nundenn es geht voran und bald heisst es: Sverige, vi kommer!

Montag, 18. April 2011

EONG - "ach die grillen ja eh nur"

Der Frühling kann sich langsam nicht mehr verstecken. Die Natur wird farbenfroh, die Temperatur steigt und man gibt acht sein Innenzelt auch richtig zu schließen, um von den kleinen Krabbeltierchen keine hässlichen Flecken auf dem hellen Stoff zubekommen.
 Nach der Erkältungswelle und dem schlechten Wetter im letzten Monat ging es endlich mal wieder mit dem ODS-Stammtisch an den Rhein. Nachdem Anja und Hans den Platz entmüllt hatten und schon ein paar Schlafplätze geebnet hatten (nochmal ein großes Dankeschön), bezogen wir unsere Plätze und das Wochenende konnte beginnen.
Und auch wenn natürlich wieder gleich mehrere Grillgeräte befeuert wurden, so haben wir zu späterer Stunde auch ganz stilecht im Wasserbad Käsefondue gemacht und mit etxra Knoblauch und frischem Baguette genossen.
Es war ein "feucht-fröhlicher" Abend und der nächste Morgen kam wie immer viel zufrüh. Leider hatte ich meine Kamera vergessen und nur mein Mobitelefon dabei, daher entschuldigt die schlechten Aufnahmen. Neben viel Sand, welcher in der gesamten Ausrüstung versteckt war, haben wir alle wieder schöne Erinnerungen und Erfahrungen mit Heim genommen.